Bankrollmanagement Teil I
Autor: QuantumStraight | Datum: Do. 21. Juni 2007
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Was um Gottes Willen ist das denn nun schon wieder?
Lassen Sie es mich mal so sagen: Dies ist das wichtigste, mit dem Sie sich beschäftigen und an das Sie sich mit Disziplin halten sollten, wenn Sie erfolgreich im Poker werden wollen. Wenn Sie mir das nicht glauben, dann fragen Sie Pokerspieler wie Daniel Negreanu, Phil Ivey, Joe Hachem, Greg Raymer oder Katja Thater, Michael Keiner und Eddy Scharf um hier drei der besten deutschen Pokerspieler zu nennen.
Warum das so ist?
Nun, lassen Sie uns zuerst mal schauen, was “Bankrollmanagement” überhaupt bedeutet. Die Definitionen von Bankroll in unserem Fall bedeutet “Geldmittel bereitstellen” und Management “die Handhabung”. Also um es auf deutsch auszudrücken: Der Umgang mit Ihrem zum Poker bereitgestellten Geld und wie Sie damit umgehen sollten.
Anmerkung: Sie werden hier Begriffe finden, die Sie vielleicht nicht verstehen. Nutzen Sie hierzu einfach unser Pokerlexikon. Sie können es hier einfach in einem neuen Fenster öffnen.
Was also ist jetzt so wichtig an diesem Thema?
Ich möchte es ganz klar ausdrücken. Wenn Sie kein Geld mehr in Ihrer Bankroll haben, können Sie nicht spielen. Da nützen Ihnen dann auch die besten Fähigkeiten und Strategien nichts. Dann sind Sie pleite. Und Sie möchten doch nicht jedes Mal neu einzahlen, oder?
Kleine Anmerkung: Alles, was ich persönlich jemals in meine Bankroll investiert oder eingezahlt habe von meinem privaten Geld, waren exakt 30 $.
Wie genau funktioniert Bankrollmanagement?
Genaugenommen besteht das Bankrollmanagement aus 6 bzw. 7 Bestandteilen oder Prinzipien. Diese sind: Kapitalerhaltung, Profit- bzw. Kapitalmaximierung, Nachhaltigkeit, Flexibilität, Komfortzone, Disziplin und, wie ich es ergänzend nenne, Stacksizemanagement (gilt nur für No-Limit-Hold’em).
Mehr zu den Bestandteilen finden Sie in Bankrollmanagements Teil II
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