Erfahrungen mit Poker allgemein und im speziellen
Autor: QuantumStraight | Datum: Mo. 11. Juni 2007
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Hallo zusammen.
Als erstes muss ich euch sagen, das dies mein erster Artikel ist, den ich über Poker schreibe. Also bitte ich euch jetzt schon um Nachsicht bezüglich der Form oder eventuell vorhandene Rechtsschreibfehler. Und ich freue mich natürlich über jeden freundlichen Kommentar bzw. über jede konstruktive Kritik.
Der höflichkeitshalber zuerst kurz etwas zu meiner Person:
Ich bin gerade 50 geworden und habe die letzten 10 Jahre damit verbracht Websites zu erstellen und die entsprechenden Datenbankanwendungen hierfür. Ja, du hast richtig gelesen. Ich hatte mit 40 nochmals eine neue Herausforderung angenommen. Ich lerne einfach gerne immer wieder etwas neues dazu und liebe die Herausforderung daran.
Damals hatte ich gesehen, das im Internet meine Zukunft liegen könnte und ich hatte recht damit. Ich hatte damals angefangen, alle Informationen zu dem Thema zu bekommen, die ich nur finden konnte und habe diese Stück für Stück mit viel Geduld umgesetzt. Und genauso verhält es sich jetzt mit Poker. Es ist etwas Neues. Eine neue Herausforderung, wenn auch nicht beruflicher Natur. Es macht einfach Spaß zu lernen und sich mit anderen zu messen. Poker spiele ich zwar erst seit August 2006, konnte aber in dieser Zeit bereits viele Erfahrungen sammeln.
Nun, was ist nötig, um eine Herausforderung erfolgreich zu bestehen?
Im Grundprinzip sind es unten genannten 3 Dinge. Und das trifft nicht nur auf Poker zu, sondern bei allem was du tust. Das wichtigste ist aber, dass du es tust.
- Zielsetzung
(Was will ich anfangen und was will ich damit erreichen?) - Lernen und Trainieren
(Info-Themen finden und studieren und dies dann trainieren) - Geduld und Disziplin
(Erfolg kommt nicht über Nacht und nur durch Konsequenz)
Aber nun zum Thema Poker
Also, ich werde hier mal versuchen ein paar meiner eigenen Erfahrungen mit Online-Poker zu schildern. Ich spiele zwar heute nur noch No-Limit, hatte aber damals zuerst mit Fixed-Limit begonnen. Ich spiele hauptsächlich Cash-Game (aktuell auf Limit NL 25), aber hin und wieder auch Sit & Go Tourniere.
*** Poker war mein erster Kontakt mit der Pokerszene überhaupt. Ich bin darauf durch eine Pokerübertragung im DSF gestoßen. Vorher hatte ich mit Poker eigentlich nichts am Hut, weil ich dachte, wie viele anderen eben auch, das es sich hierbei um ein Glücksspiel handelt. Klar hatte ich in meiner Jugend auch mal Poker gespielt (Draw-Poker), aber das war’s auch schon. Aber diese Sendungen haben mich dann doch neugierig gemacht.
Am Anfang verstand ich nicht die Bohne. Aber von Sendung zu Sendung stieg ich immer mehr dahinter. Und trotzdem blieb mir vieles schleierhaft. Also habe ich angefangen im Internet zu Recherchieren und war überrascht über die Vielfalt der Informationen.
Bei näherem hinsehen allerdings hat sich das dann auf ein paar Seiten reduziert und ich habe begonnen mich mit der Thematik vertraut zu machen. Ich habe die Regeln sowie die Strategien und die Wahrscheinlichkeiten studiert und mir war schnell klar, das es sich hierbei nicht um ein Glücksspiel handelt. Klar gehört auch eine Portion Glück dazu, aber aus meinem jetzigen Erfahrungsstand heraus, würde ich sagen Poker besteht zu 80% aus Strategie, logischem Denken, Mathematik und der Fähigkeit sich in seine Gegner hineinversetzen zu können. Und den Mut, das ganze umzusetzen.
Anfang August 2006 habe ich dann auf *** Poker einen Account eröffnet. Zu Beginn, ich würde sagen so die ersten 4 Wochen, habe ich ausschließlich mit Spielgeld gepokert, was ich übrigens jedem empfehle der damit beginnen möchte. Und zwar so lange, bis ihr die Sicherheit und das Selbstvertrauen in die erlernten Fähigkeiten erlangt habt.
Nachdem ich mir dann einigermaßen sicher war, habe ich im September 2006 meine erste und bis heute einzige Einzahlung in Höhe von 30 $ gemacht und bekam darauf einen 25% Ersteinzahlungsbonus. Mein Kontostand heute (Juni 2007) bei *** Poker beträgt 921 $. Hiervon stammt etwas weniger wie die Hälfte (ca. 400$) aus den letzten 2 Monaten, seit ich auf NL 25 spiele.
(Aktualisierung: Hier der Statistik-Graph Stand 24.07.2007 nachdem ich nach ca. 7 Wochen Arbeit an meiner Website endlich wieder zum spielen kam. Und wieder $50 mehr
)
Was mir bei *** Poker gegenüber anderen Anbietern wie z.B. *** Poker oder *** Poker am besten Gefallen hat, war die Einfachheit der Software und das schnörkellose Tischlayout. Man kann sich sehr schön ohne Ablenkung auf sein Spiel konzentrieren. Außerdem hat *** Poker einen sehr hervorragenden deutschen Support, auch wenn die Antwort erst 24-48 Stunden später erfolgt. Aber darauf kann man sich verlassen. Sie sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Ich hatte in den ersten 3 Monaten fast ausschließlich erfolgreich Fixed-Limit gespielt. Die ersten Ausflüge in No-Limit musste ich dann erst einmal teuer bezahlen. Es ist einfach etwas ganz anderes als Fixed-Limit. Also habe ich damit begonnen mich auch mit diesem Thema eingehender zu beschäftigen. Hierbei hat mir dann am meisten PokerStrategy geholfen.
Über PokerStrategy kam ich dann zu *** Poker. Bei PokerStrategy habe ich die überaus hervorragenden Artikel studiert, das Quiz bestanden und mir die Bonusse ($150) erspielt bis zum Silberstatus. Ich habe zu Anfang auch dort nur Fixed-Limit gespielt und habe mich immer ganz konsequent an das Bankroll-Management gehalten. Was ich übrigens für das allerwichtigste halte, wenn du auf Dauer erfolgreich sein willst. Zu diesem Thema werde ich nochmals später eingehen.
Ich begann mich dann also näher mit No-Limit zu befassen und studierte hier alles, was ich nur finden konnte und begann dann auf dem untersten Limit. (Ich glaube es war NL 0,02/0,04) Ich spielte hier die erlernte Short-Stack-Strategy (SSS). Ich fand das damals sehr interessant und spannend und stieg mit dieser Strategie die Limits hoch und konnte meine Bankroll damit bis auf fast $ 500 aufbauen.
Dies alles passierte, ich glaube so innerhalb von 3 Monaten. Ich spielte in dieser Zeit ausschließlich auf *** Poker. Mein Account bei *** Poker ruhte in dieser Zeit mit ca. $ 150 auf dem Konto.
Dann hatte ich privat einigen Ärger und ein paar Probleme und ich verspielte meine gesamte Bankroll bei *** Poker wieder, weil ich mich nicht mehr an die Grundsätze und das Bankrollmanagement gehalten habe und des öfteren onTilt war. Ich hatte einige male viele Stacks verloren und hatte dann versucht den Verlust wieder wett zumachen indem ich in einem höheren Limit spielte. Ein ganz grober Fehler. Ganz ganz böse.
Was habe ich daraus gelernt.
Immer dann, wenn ich mich an das erlernte, die Grundsätze und das Bankrollmanagement halte war ich erfolgreich und immer wenn ich auch nur ein wenig davon abrückte funktionierte es nicht mehr. Setze dich nie an einen Poker-Tisch, wenn du Ärger hast oder nicht voll auf der Höhe bist. Glaube mir, es wird sich rächen. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Prägt euch das ganz gut ein.
Als ich mich davon erholt hatte und meine Probleme gelöst hatte, wandte ich mich wieder meiner Ursprungsseite *** Poker zu. Ich begann dort aber nicht mehr mit Fixed-Limit, sondern spiele seitdem nur noch ausschließlich No-Limit. Und ich halte mich seither konsequent an das Bankrollmanagement. Und zwar ohne Ausnahme. Ich hätte zwar mit einer Bankroll von $ 150 und der SSS auf Limit NL 0.12/0.25 spielen können, begann aber trotzdem ganz unten auf NL 0.05/0.10. Ich muss sagen, *** Poker ist ein wunderbarer Platz um SSS zu spielen. Das hat damit zu tun, das die meisten Spieler dort aus dem Casinobereich kommen und von Poker wirklich nicht viel Ahnung haben. Aber das beginnt sich langsam zu ändern. Diese Spieler lernen mittlerweile auch dazu.
Während ich die SSS spielte habe ich mir mein erstes Poker-Buch gekauft. Da mein englisch mehr als bescheiden ist, musste ich auf ein deutsches Pokerbuch zurückgreifen. Also kaufte ich mir bei Amazon “Die Poker Schule“ von Jan Meinert. Dieses Buch kann ich für Anfänger wirklich empfehlen. Es vermittelt dir die wichtigsten Grundlagen, die du für ein erfolgreiches Spiel benötigst. Zumindest für Cash-Game. Für fortgeschrittene Turnier-Spieler kann ich euch wärmstens “Dan Harrington - Expertenstrategie für No-Limit-Turniere - Strategisches Spiel” Band I Deutsche Ausgabe in deutsch ans Herz legen. Das sind 2 Bücher, die ihr Geld wirklich Wert sind.
Aber nun zurück zum Spiel. Während ich die Bücher las, wurde mir immer klarer, was ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe. Und mir wurde auch klar, das ich nicht auf Dauer die SSS spielen will. Klar, die SSS ist ein sehr lohnenswerte Strategie, aber man ist halt doch auf sehr wenige Starthände begrenzt und benötigst sehr sehr viel Geduld, aber ich kann nur jedem Anfänger, der No-Limit versuchen möchte, empfehlen mit dieser Strategie zu beginnen. Ich selbst wollte aber jetzt mehr. Und mit dieser Erkenntnis begann ich nun mein Spiel umzustellen.
Wie habe ich das gemacht?
Als erstes begann ich damit mich verstärkt mehr mit dem Positionsspiel und dem genauen Beobachten der anderen Spieler und deren Spielstile zu beschäftigen und machte mir hierzu Notizen. Dies erfordert höchste Konzentration und Aufmerksamkeit sowie viel Geduld. Ich kann euch nur eines sagen. Diese Informationen sind im wahrsten Sinne das Gold, das zu euch fließt. Also verwendet jede Zeit die ihr habt, um diese Informationen zu sammeln. Dies zahlt sich mehr als aus.
Als nächstes übte ich das Pre-Flop-Spiel positionsbezogen unter Einbeziehung der Spielerinformationen und sammelte währenddessen schön fleißig weitere Informationen zu den einzelnen Spielern wie Setzverhalten, gespielte Blätter usw.
Ich benutze hierfür übrigens kein Programm wie PokerTracker oder PokerOffice, sondern nutze einfach nur die Notizfunktionen des Tisches oder mache mir handschriftliche Notizen.
Ich finde zwar Poker OfficePoker Office ganz wichtig zur Auswertung des eigenen Spieles und zur Erfolgskontrolle durch Statistiken, aber ich benutze die Overlay-Funktion ausschließlich um mir die Pot-Odds anzeigen zu lassen. Ich lasse mir keinerlei Spieler-Statistiken anzeigen. Meiner Meinung nach lenken diese nur ab und ohne diese schult es ganz gewaltig deine Beobachtungsgabe. An einem Live-Tisch hast du ja auch keine Software zur Verfügung. Da bist du nur auf deine Augen und Ohren angewiesen.
Übrigens, um meine Gewinne und Verluste zu dokumentieren benutze ich einfach und kostenlos das Online-Tool “Check Your Bets“. Du kannst aber auch Poker Session Tracking benutzten.
Aber wieder zurück. Danach habe ich angefangen mich genauer mit dem Post-Flop-Spiel zu beschäftigen, dem analysieren der Flop-Textur, dem Bet-Verhalten der anderen Spieler, den Outs, Odds und Pott-Odds usw. Ich möchte aber hier jetzt nicht in die Einzelheiten gehen. Ich wollte euch nur Aufzeigen, was ich im Gegensatz zu vorher anders gemacht habe.
Ich habe angefangen mich ernsthaft mit dem Spiel auseinander zusetzen. Vorher habe ich nur strickt nach einem Starting-Hands-Chart und einer festgelegten Strategie (SSS) gespielt. Nicht das wir uns falsch verstehen. Es ist nichts verkehrtes daran dies als Anfänger zu tun. Aber ich persönlich wollte einfach mehr. Jetzt spiele ich wirklich Poker, auch wenn ich immer noch eine ganze Menge lernen muss. Denn ich zähle mich noch zu den Anfängern.
Wichtig bei dem ganzen ist immer wieder eines. Wie Greg Raymer in der Werbung so schön sagt “Üben, üben, üben”. Ich persönlich benutze hier lieber das Wort “Trainieren”. Du musst es immer wieder trainieren. Hier kommt der Wiederholungseffekt zum tragen. Je öfters du etwas tust, je mehr wird es dir in Fleisch und Blut übergehen. Irgendwann brauchst du darüber nicht mehr nachdenken, sondern du tust es einfach.
Aber Vorsicht, dasselbe gilt leider auch für eingeschlichene Fehler. Also analysiere immer wieder was du gerade getan hast. Fehler werden immer wieder passieren, aber versuche die Fehler immer mehr zu minimieren. Denke daran, das meiste Geld wirst du gewinnen können, weil ANDERE Fehler machen, nicht DU.
Ich möchte hier noch mal wie oben schon erwähnt zu meinem Lieblingsthema “Bankrollmanagement” kommen.
Die allgemein gültige Aussage zu den Limits ist ja wie folgt:
Fixed-Limit:
- Limit-Aufstieg mit 300 BB des nächsten Limits
- Limit-Abstieg bei 300 BB des niedrigeren Limits
No-Limit (Big-Stack-Strategy):
- Limit-Aufstieg mit 2000 BB oder 20 Buy-Ins des nächsten Limits
- Limit-Abstieg bei 2000 BB oder 20 Buy-Ins des niedrigeren Limits
Ich habe dies für mich etwas anderes eingeteilt, weil ich mich dabei wohler fühle und dann einfach komfortabler spielen kann. Und daran halte ich mich seither. Wie gesagt, das gilt jetzt nur für mich. Jeder sollte es so tun, wo er sich damit am wohlsten fühlt. Aber das mindeste sollte das obige sein.
Fixed-Limit:
- Limit-Aufstieg mit 400 BB des nächsten Limits
- Limit-Abstieg bei 400 BB des niedrigeren Limits
No-Limit (Big-Stack-Strategy):
- Limit-Aufstieg mit 2500 BB oder 25 Buy-Ins des nächsten Limits
- Limit-Abstieg bei 2500 BB oder 25 Buy-Ins des niedrigeren Limits
Das Bankrollmanagement für No-Limit besteht aber nicht nur daraus. Genau so wie bei der SSS, gibt es auch hier so etwas wie ein StackSize-Management. Jetzt frage ihr euch vielleicht, was ist das denn wieder für ein Blödsinn.
Nun, was ist der Unterschied?
Das reine Bankrollmanagement hat als Ziel die Kapitalerhaltung. Es soll dich davor schützen, Pleite zu gehen. Das StackSize-Management hingegen hat als Ziel die Kapitalmaximierung. Es soll dir helfen, aus deinem eingesetzten Kapital am Tisch das Optimum herauszuholen.
Als StackSize-Management bezeichnet man also die Handhabung des Stacks den man an den Tisch mitnimmt. Ich möchte hier nochmals betonen, das dies nicht von mir stammt aber die hier empfohlene Art meine Vorgehensweise ist und wie ich damit umgehe. Nun, was ist hierbei zu beachten und wie handhabe ich das?
- Ich gehe grundsätzlich mit dem vollen Stack an den Tisch. Also, mit dem vollen Buy-In. Das sind in der Regel 100 BB.
- Warum? Nun, stell dir vor, du hältst am Flop die Nuts-Straight und ein anderer Spieler bettet voll in dich rein. Es wäre doch schade und unprofitabel, wenn dein Stack jetzt nur 30 BB groß wäre, anstatt 100 BB. Oder?
- Auffüllen des Stacks. Sobald mein Stack mehr als 10% unterhalb des Buy-Ins fällt, fülle ich diesen wieder voll auf.
- Warum? Nun, die Antwort darauf steht bereits unter Punkt 1.
- Verlassen oder Wechsel des Tisches. Ich verlasse den Tisch in der Regel, wenn ich einen Profit von ca. 20 BB gemacht habe, oder ich plötzlich der Big-Stack am Tisch bin. Oder ich wechsle den Tisch, wenn sich innerhalb der ersten ½ Stunde nichts tut.
- Warum? Nun, als erstes kann man sagen, das es ja im Grundsatz darum geht Profit zu machen, also Kapitalmaximierung zu betreiben. Andererseits will man aber auch die Risiken minimieren. Ich möchte das hier anhand von 2 Beispielen erläutern:
- Beispiel 1: Nehmen wir an, du sitzt seit einer halben Stunde am Tisch und hast einen Gewinn von 20 BB gemacht. Warum willst du den Riskieren? Das sind 40 BB pro Stunde Profit. Bei NL 25 wären das $ 5. Also, ein Schnitt von $ 10 pro Stunde. Außerdem lässt du dadurch deinen Gegnern weniger Zeit deinen Spielstil zu studieren. Beides also Risikominimierung bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung.
- Beispiel 2: Nehmen wir an, du hast gerade deinen Stack verdoppeln können. Sitzt jetzt also als Big-Stack am Tisch. Plötzlich willst du dir mal den Flop anschauen, oder, das All-In des Small-Stacks kann man ja ruhig einmal Callen - kost ja nicht viel. Den Pre-Flop-Raise vom Spieler in erster Position Callt man – man hat ja 6-6 und daraus wird bestimmt ein Set.
Du kannst sicher erkennen, worauf ich hinaus will. Man geht unter diesen Umständen eventuell höhere Risiken ein und Schwups ist der Gewinn wieder dahin. Das hat weder was mit Gewinnmaximierung noch mit Risikominimierung zu tun. Und das muss doch nicht sein. Wenn du verdoppeln kannst, schön, aber dann verschwinde vom Tisch und genieße es. Du hast alles richtig gemacht.
Ausnahme: Nehmen wir an du bist der Big-Stack am Tisch, hast dich voll unter Kontrolle und gehst keine unnötigen Risiken ein. Du sitzt an einem Tisch mit einigen Callingstations und Loose-aggressiven Spielern. Dann kann es sehr profitabel für dich werden. Aber nur unter der Voraussetzung, das du diese Spieler gut beobachtet hast und weißt wie sie spielen. Ansonsten lass es einfach.
Wow, der Artikel ist ganz schön lang geworden. Ich denke mal, das war genug für`s erste.
Schreibt mir doch einfach mal Eure Eindrücke und Meinung dazu.
Liebe Grüße,
QuantumStraight
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mich würde echt mal interessieren, welchen Pokerroom du online benutzt… Ganz ehrlich! Weil was du so geschrieben hast, hörte sich gut an.
Ich habe fast wie du mit Poker angefangen, auch beim Zappen im TV und dann auf DSF die WSOP. Ich fand das xtrem interessant und dachte mir das wäre ja vielleicht was für dich!
Also habe ich ein paar Kumpels gefragt, ob die Leute kennen, die mir von ihren Erfahrungen berichten könnten und dann kam raus, dass ein paar meiner Leute ohne, dass ich davon wusste, öftes Pokerrunden organisieren. Und ein Wochenende später war ich dabei, jedoch nur zum Zugucken, weil ich ja fast überhaupt keine Ahnung hatte.
Dann hat mich das so richtig brennend interessiert und ich habe auch im Internet recherchiert und bin nach etlichen Seiten auf deine gekommen. Ich spiele auch oft im Internet, jedoch nur um Playmoney, weil ich selbst von mir denke, dass ich für das Onlinespiel mit Geld noch nicht reif genug bin.
Ich habe auch schon zwei Bücher gelesen und überlege ehrlich gesagt ob ich mir auch das Harrington On Hold’Em 3 besorge.
Wäre nett, wenn du antworten würdest, bei welchem Room du online spielst.
Joe_Poka
P.S. In den verschiedenen Runden mit meinen Kumpels gewinne ich öfters.
Hallo Joe_Poka,
es freut mich zu hören, das dir der Artikel gefallen hat. Ich finde es im übrigen sehr gut, das du dir selbst zugestehen kannst noch nicht reif für das spielen um Echtgeld zu sein. Das zeigt, das es dir wirlich darum geht Poker richtig zu lernen.
Schau dir ruhig einmal auch die anderen Artikel in der Sektion “Pokerwissen” an. Da gibt es einen Artikel zu diesem Thema.
Was deine Frage nach dem Pokerroom angeht, in dem ich spiele, muss ich dir leider sagen, das ich hierüber generell keine Auskunft erteile.
Ich wünsche dir immer ein gutes Blatt nach dem Motto:
Straight is good